Punktwolken und weiße Kugeln in Schopfheim | FARO Deutschland Blog
Mrz
19
2014

Punktwolken und weiße Kugeln in Schopfheim

In Schopfheim wurde das Rathausgebäude mit weißen Kugeln bestückt, um die Fassaden des Rathauses auf dem Marktplatz zu scannen. Die weißen Kunststoffkugeln sind hierbei ein Hilfsmittel bei der Messung mit dem Laserscanner FARO Focus 3D.

„Die Stadt Schopfheim lässt unsere Rathäuser scannen, also aufmessen, um aktuelle Pläne vom ehemaligen Bezirksamt, Kindergarten am Marktplatz, dem ehemaligen Amtsgericht und dem Rathaus mit Nebengebäuden zu erhalten“, informierte Hochbauamtsleiter Bertram Ludwig. Das diene zur Vorbereitung der Fassadensanierung. „Ohne exakte Fassadenabwicklung können wir nicht planen und berechnen.“

Die Fassaden dieser Gebäude bestehen aus Sandstein und Putz, zusätzlich verfügen sie über einige Vorsprünge, weshalb die beauftragte Firma für die Berechnung der Fassaden den Laserscanner FARO Focus 3D verwendete. Mit Hilfe des 3D-Laserscannings erstellte die Firma auch bereits ein 3D-Modell des alten Rathaus in Fahrnau. Das Ergebnis des 3D-Laserscannings (Laserabtastung) seien dreidimensionale Punktwolken, die ein vollständiges Abbild der Messszene bieten, erläutert Michael Prochnow, Architekt und Geschäftsführer der Forma plantec in Freiburg.

Beim 3D-Laserscanning: Michael Prochnow von „plantec“ auf dem Marktplatz. Foto: Petra Martin

Beim 3D-Laserscanning: Michael Prochnow von „plantec“ auf dem Marktplatz.
Foto: Petra Martin

Das 3D-Laserscanning gilt als die schnellste Art der Vermessung und Dokumentation. Das Scannen übernimmt der Focus 3D Laserscanner. Während im Gebäude der Rathaussaal rundum vermessen wurde (360 Grad), wird im Außenbereich der Focus 3D Laserscanner immer in Abständen von 20 Metern aufgebaut, bis schließlich die gesamten Gebäude von jeder Seite gescannt sind – mit dem Ziel, maßstäbliche Fotos zu erhalten. Dabei werden Millionen von Messpunkten erfasst. Bis die Gebäude auf dem Marktplatz von jeder Seite aufgemessen sind, dauert es einen Tag, danach ist noch das Bezirksamt dran. Das Ergebnis ist ein fotorealistisches 3D-Gebäudemodell.

 

„Unsere alten Pläne stimmen nicht mehr“, so Hochbauamtsleiter Ludwig. Für die Ausschreibung zur Fassadensanierung genüge es jedoch nicht, pauschale Angaben über die zu reparierenden Stellen im Putz zu machen. Vielmehr müssten diese genau beschrieben werden. Dies sei auch für die Kostenermittlung wichtig. Auf jeden Fall bedeute das 3D-Laserscanning den Startschuss zum anvisierten Gebäudemanagement, sagte Ludwig.

 

Den ganzen Artikel finden Sie unter: Verlagshaus-Jaumann

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