Apr
24
2014

Lasertracker von FARO optimiert die Maschinensymmetrie

Die Oskar Frech GmbH + Co. KG produziert zwölf Meter lange Druckgießmaschinen, bei deren Fertigung höchste Genauigkeit gefragt ist. Das Angebot von Frech lässt keine Kundenwünsche offen. Anbieter von Zink-, Magnesium- oder Aluminium-Druckguss finden bei Frech individuelle Lösungen für die Fertigung kleinster Druckgussteile bis hin zu Motorblöcken und Karosserieteilen.

Bei Frech wird schnell und präzise im Bereich der Fertigung gemessen. Das geschieht bereits während der Herstellung. Korrekturen werden vorgenommen, bevor es zu spät ist und aufwendige Nachbearbeitungen notwendig werden. „Das ist entscheidend, denn mögliche Abweichungen bei einem Bauteil könnten sich auf die gesamte Maschinenstatik auswirken und haben schnell unangenehme Auswirkungen auf Zeit und Kosten“, betont Wolfgang Schöben, zuständig für das Qualitätsmanagement bei Frech.

Beim Aufbau der großen Maschinen ist der Laser Tracker nahezu unerlässlich geworden

Diese unangenehmen Auswirkungen zeigten sich nach dem Umrüsten auf eine neue Gussform bei Frech, denn daraufhin veränderte sich die Maschinensymmetrie nur um hundertstel Millimeter – ausreichend damit die Säulen nicht mehr vorschriftsmäßig in ihre Aufnahmen in der festen Platte liefen.


 

Die Techniker von Frech konnten in Zusammenarbeit mit Technikern von FARO, nach Durchsprache der komplexen Einbauverhältnisse, den Fehler schnell aufspüren. Mit dem Lasertracker von FARO konnte die Abweichung, die sich im Formauflagebereich und somit an einer ganz anderen Stelle versteckte, in kurzer Zeit gefunden werden. Das machte auf Frech einen nachhaltigen Eindruck und der Lasertracker FARO Vantage wurde in die Prüfplanung mit aufgenommen.

Die Messsysteme von FARO werden auch beim Aufbau der Maschinen beim Kunden eingesetzt. Hier ist der Raum um die Maschine meistens sehr begrenzt und für Messungen bzw. für das Mess-Equipment verbleibt wenig Platz. Deswegen werden derzeit Überlegungen angestellt, den Messarm und den Laser Tracker zu einem neuen System, dem so genannten TrackArm zu kombinieren.

Damit stünde Frech sozusagen das Beste aus zwei Welten zur Verfügung, denn der Lasertracker TrackArm vereint die große Reichweite und hohe Genauigkeit des Lasertrackers von FARO mit der Flexibilität und Zuverlässigkeit des Messarms von FARO. Der große Vorteil daran: Der Messarm kann beliebig innerhalb der Messreichweite des Lasertrackers schnell neu positioniert werden. Dabei verbleibt der Messarm stets im gleichen Koordinatensystem und es lassen sich auch Punkte erreichen, die nicht im Sichtbereich des Lasertrackers liegen. Die Techniker können quasi um die Ecke messen und auf diese Weise auch sehr große Bauteile problemlos prüfen.

„Mit den Messgeräten von FARO sparen wir Mannstunden“, versichert Schöben. „Außerdem verlangen die Kunden aus dem Automobilbereich detaillierte Prüfberichte. Mit den Systemen von FARO generieren wir diese im Handumdrehen!“

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