Feb
22
2017

Naturhistorisches Museum erfasst Diplodocus-Saurier mit FARO 3D-Scannern

Das Natural History Museum in London hat beschlossen, seinen berühmten Diplodocus-Saurier Dippy abzubauen. An seiner Stelle wird das Skelett eines Blauwals aufgestellt, den man 1891 an einem Strand in Irland gefunden hatte. Dippy wird auf Tournee gehen und in acht britischen Städten zu sehen sein. Im Zuge dieser Aktion wird das mit der 3D-Erfassung der Exponate beauftragte Team den FARO Focus einsetzen, um die Knochen Dippys dem Diplodocus und des Blauwals zu scannen.

„Dies stellt eine bedeutende Veränderung für das Museum dar“, erklärte Museumsdirektor Sir Michael Dixon. „Als das größte bekannte Tier, das je auf der Erde gelebt hat, erinnert uns der Blauwal an unsere Verantwortung für diesen Planeten.“

Der FARO Focus wurde von dem Team für die Erfassung der Oberflächendetails des gesamten aufgebauten Skeletts eingesetzt. Dies war besonders schwierig, da das Exponat aus vielen verschiedenen Einzelteilen besteht, weshalb zahlreiche Scans aus unterschiedlichen Winkeln erforderlich waren. Das Scannen des gesamten Skeletts dauerte etwa zwei Stunden. Anschließend wurden die Scandaten verarbeitet, und dann wurde mithilfe der FARO-Software SCENE festgestellt, ob Dippy in die Räumlichkeiten passen würde, in die ihn seine landesweite Tournee führen sollte. Die Scandaten bieten zudem Wissenschaftlern die Gelegenheit, mehr über das Skelett zu erfahren, und sie helfen den Konservatoren, den Dinosaurier sicher zu den Ausstellungsorten zu transportieren.

Zusätzlich kam der FARO ScanArm HD zum Einsatz, um die echten Knochen des Blauwals zu scannen. Der Blauwal wurde gescannt, weil das Museum eine digitale Darstellung von ihm benötigte, für den Fall, dass dem Skelett etwas Unerwartetes zustoßen würde. Denn das Blauwalskelett ist einzigartig und von unschätzbarem Wert. Deshalb muss das Natural History Museum so viele Informationen wie möglich darüber haben, da sie eine Reparatur oder Rekonstruktion erleichtern würden, falls das Skelett einmal beschädigt werden sollte. Dieses Projekt ist das erste einer umfangreichen Projektreihe, die FARO und das Natural History Museum zusammen geplant haben.

Sir Michael weiter: „Dies ist eine wichtige und notwendige Veränderung. Als Hüter eines der weltweit größten Schätze der Wissenschaft wollen wir die Menschen dazu bringen, ihre Sichtweise in Bezug auf die Natur zu ändern − und dieses Ziel war nie so dringlich wie heute.“

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